Ulla Kiesling und Team finden Sie im
„Entwicklungsraum Schritt für Schritt”
in 1070 Wien, Döblergasse 2.
näheres auf siduk.at

Für eine motoskopische Begutachtung persönlich von Ulla Kiesling
in HAMBURG und WIEN vereinbaren Sie Mo. und Mi. in der Früh zwischen 7 - 8 Uhr

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„Sensorische Integration im Dialog” nach Ulla Kiesling®

Ulla Kieslings therapeutische Arbeit bei verhaltensauffälligen und behinderten Kindern unterschiedlichster Art und mit deren Eltern, basiert auf der Annahme, dass sich ein Kind nur dann psychisch, mental und physisch “normal” entwickeln kann, wenn seine Sinne im Gleichgewicht sind.

Sie arbeitet mit der Methode der „Sensorischen Integration im Dialog”, deren Ziel es ist, das Zusammenspiel aller Sinne zu fördern und damit ein physisches und psychisches Gesamtgleichgewicht herzustellen.

„Sensorische Integration im Dialog

1984 übersetzte Dr. Inge Flehmig, das Buch “Bausteine der kindlichen Entwicklung” von Dr. Jean Ayres. Durch die Mitarbeit an der Übersetzung bekam Ulla Kiesling viele Antworten. Sie verknüpfte es mit Ihrer vielfältigen Arbeit im bewegungstherapeutischen Bereich und nannte Ihre Methode „Sensorische Integration im Dialog” nach Ulla Kiesling®.

Im Dialog meint, dass nicht der Therapeut dem Kind den Weg zeigt, sondern ihm hilft, seinen eigenen Weg zu finden.

Somit das Kind mit sich selbst in den Dialog kommt. Es beinhaltet auch, die Eltern mit einzubeziehen, um über ein besseres Verstehen der Signale der Kinder in oder wieder in den Dialog mit ihren Kindern zu kommen. Kindergarten, Schule und soziales Umfeld werden ebenfalls versucht mit einzubeziehen.

“So wie die Forschung ständig sich wandelnde Konzepte hervorbringt, so wird auch die Theorie einer häufigen Revision bedürfen.”
Anna Jean Ayres

„Sensorische Integration im Dialog

Ein Beispiel

Beispielsweise kann ein Kind eine Überempfindlichkeit des Gleichgewichtssystems aufweisen, d.h. es tendiert dazu, sich an Gegenständen oder in sich selbst (steifes Kind) festzuhalten, um den Körper zu stabilisieren und verweigert zu schaukeln, klettern, etc.

Gleichzeitig könnte es an einer Überempfindlichkeit der Haut leiden, was sich darin äußert, dass es Berührungen (Haut, Sand, Matsch, Creme, Gras, Marmelade an den Fingern etc.) vermeidet. Immer findet Ulla Kiesling bei wahrnehmungsgestörten Kindern oder auch Erwachsenen eine unterempfindliche Tiefenwahrnehmung.

Bei empfindlicher Haut kann eindeutig, großflächig vermittelter Druck durch die Haut (Tiefeninformation), wenn er mit Vertrauen und im Dialog angeboten wird, als angenehm angenommen werden. Die “berührungsüberempfindliche” Haut wird gewissermaßen sediert.

Lesen Sie einen Vortrag von Ulla Kiesling aus dem Buch: Jochen und Margarita Klein, Verlag Modernes Lernen 2003, “Bindung, Selbstregulation und ADS”.

Ulla Kiesling und ein Kind in „Sensorischer Integration im Dialog